Mitten auf der Waldstraße hat ein unscheinbares Juwel 20 Jahre lang darauf gewartet, entdeckt zu werden. Jetzt bekommt Baran die Anerkennung, die sein Döner verdient. Wir testen ihn pro forma nochmal nach.
Moabit hat ein neues, altes Hotel. Das MoaHotel hat sich von den Ketten des Franchise gelöst und will zu einem Anker des Kiezes werden. Aber ist das mehr als ein Marketing-Versprechen?
Passend zur gerade vergangenen Jahreszeit hat das Haus Perleberger Straße 29 vor kurzem einen ungewöhnlichen Fassadenschmuck erhalten. Zuerst wurde die Fassade zur Wärmedämmung in Styropor eingepackt, wie so viele andere Häuser in Moabit auch. Dazu kommt ein farbiger Anstrich in blau und orange, auffallend aber nicht grell. Wie Windmühlenflügel wirken die dunkleren Streifen, die sich in einer "goldenen Sonne" treffen. Einen besonderen Akzent setzen die auf Stäben aufgespießten Figuren. Im Vorbeiradeln hielt ich sie zuerst für Vögel. Aber nein, es sind trompetende Engelchen, die an der Fassade hinunter schweben oder eigentlich an ihr hinunter purzeln.
Das Erdgeschoss ist noch nicht fertig, vielleicht gibt es dort dann später einen Hinweis auf den Künstler oder die Künstlerin. Wer etwas über die Idee dahinter weiß, kann sich gerne bei MoabitOnline melden. Auch Berichte vom Hauseigentümer oder Mietern sind willkommen.
Nachtrag
: Link zur Webseite des Projektentwicklers spark::ling AG, hier unter Projekte, das DOTT Haus Berlin-Mitte aufrufen. Fertigstellung für April 2012 geplant. Berlin-Mitte natürlich! (nicht mehr online)
Am 5.2.2013 berichtet die BZ, dass der Künstler zwei Wochen brauchte um die Engel zu befestigen, mit Fotos des Künstlers vor dem Haus. Das Erdgeschoss sieht immer noch genau so aus, wie im letzten Jahr.
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