Mitten auf der Waldstraße hat ein unscheinbares Juwel 20 Jahre lang darauf gewartet, entdeckt zu werden. Jetzt bekommt Baran die Anerkennung, die sein Döner verdient. Wir testen ihn pro forma nochmal nach.
Moabit hat ein neues, altes Hotel. Das MoaHotel hat sich von den Ketten des Franchise gelöst und will zu einem Anker des Kiezes werden. Aber ist das mehr als ein Marketing-Versprechen?
Das Moabiter Theaterspektakel päsentiert auf der Freilichtbühne im Hof des Stadtschloss Moabit sein neues Stück, diesmal wieder von einem der meistgespielten Theaterautoren, nämlich William Shakespeare.
"Viel Lärm um Nichts" ist eine handlungsreiche Komödie voller Verwirrungen und Gefühlsausbrüchen. Teuflische Bosheit und herzzerreißende Liebe, hitzige Wortgefechte und rührende Liebessehnsucht wechseln sich ab. Ein Stück wie aus dem richtigen Leben, wo die Liebe nicht vom Himmel fällt und die Liebenden erst zueinander "geführt" werden müssen. Der einsame Bösewicht versucht zu intrigieren und die Liebenden auseinander zu bringen. Männer und Frauen konkurrieren und landen schließlich doch im Hafen der Ehe.
Freut Euch auf ein sehr impulsives und abwechslungsreiches Stück, das die Weisheit, die Schlauheit und den Witz von Shakespeare enthält.
Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Man muss nicht gewinnen, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Klingt nach einer Floskel, aber für den FSV Moabit ist es wahr. Die Frauenmannschaft hat gegen den männlich dominierten FC Bundestag verloren. Und halt auch nicht.
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.