Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Für viele, die ihre Heimat verlassen, ist das Smartphone oft das einzige, was sie mitnehmen können. Gleichzeitig ist es oft die einzige Möglichkeit, mit der Familie und Freunden im Kontakt zu bleiben. Meistens sind es abgespeckte Geräte, die extra für Afrika hergestellt werden, somit also billig zu haben sind. Diese werden auf der Flucht als Navigationshilfe, Nachrichtenquelle, Kommunikationsmittel und teilweise auch als Sprachtrainer genutzt.
Gerade in Berlin angekommen, möchte man mit Verwandten und Freunde Kontakt aufnehmen und sich im Internet über Berlin und aktuelle Nachrichten informieren. Das kostet sehr viel Geld. Internetzugang in den Flüchtlingsunterkünften und bei den Registrierungsstellen gibt es nicht. Um diesen Mißstand abzustellen, mach(t)en sich zur Zeit die Freifunker und IN-Berlin Gedanken.
WLAN-Antennenanlage auf dem GSZM Hochhausdach, Foto: Thomas Osterried (IN-Berlin)
Der Verein IN-Berlin e.V. hat auf dem Gelände des GSZM bereits Antennen auf dem Hochhaus und betreibt eine Richtfunkstrecke ins Rechenzentrum. Da die Versorgung des Hörsaals auf der Agenda stand (in dem derzeit übrigens die Registrierung der Flüchtlinge stattfindet), hat der IN-Berlin von der BIM die Erlaubnis und von der Firma Gegenbauer die technischen Vorgaben erhalten, eine Außenantenne für den Zugang zum Internet für die Flüchtlinge anzubringen.
Am Wochenende haben dann fünf Mitglieder und Freunde des IN-Berlin damit begonnen, am LAGeSo in Moabit die WLAN-Zugangspunkte und Anbindung ans Internet aufzubauen. Am Dienstag war es dann soweit, und schon am Mittwoch wurden knapp 250 Nutzer gezählt, die kostenlos Kontakt zu Angehörigen und Freunden aufnehmen konnten und ihre Smartphones auf den neuesten Stand bringen können. Der IN-Berlin e.V. hat WLAN-Geräte und anderes Material gekauft und stellt den Zugang kostenlos zur Verfügung. Dieser wird zu den Öffnungszeiten frei zugänglich sein.
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.