Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Trotz Skaterampe vor dem Fernsehturm auf dem Alex als Anreißer - der Ideen-Aufruf "Jugend bewegt Stadt" gilt für den ganzen Bezirk Mitte und deshalb natürlich auch für Moabit. Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren können Geld für Sport- , Spiel- und Bewegungsprojekte beantragen, 500 bis 2.000 Euro. Gruppen von mindestens 3 jungen Leuten können bis zum 19. September 2010 Anträge einreichen. Das ganze Projekt muss bis Ende des Jahres durchgeführt sein. Vorstellbar ist alles mögliche: ein neuer Streetballkorb, Elemente zum Trialen, Slacklinnen-Ausrüstung, Material zum Bau von Sportgeräten in Jugendeinrichtungen, Sportelemente für den Winter ...
Wer eine Idee hat, sollte sich erst mal telefonisch oder per mail bei Katharina Homann oder Ute Riedel vom Kinder- und Jugendbüro Mitte melden. Wenn die Idee ins Programm passt, muss ein Antrag ausgefüllt werden (dabei gibt es auch Hilfe). Noch zwei weitere Termine sind wichtig: der 23. September nachmittags. An diesem Tag muss ein Sprecher oder eine Sprecherin der Gruppe die Idee vor einer Jugendjury vorstellen. Diese Jugendjury entscheidet mit Unterstützung durch das Kinder- und Jugendbüro über die Verteilung der Gelder. Und alle geförderten Projekte stellen sich am 26. Oktober beim Kongress "Jugend macht Stadt" vor.
Der Flyer zum Programm wird ab Dienstag überall verteilt, hier kann er schon heruntergeladen werden.
Unter 133 Kommunen, die sich auf das Modellprogramm Jugendfonds mit ihren jeweils eigenen Konzepten beworben hatten, wurde der Bezirk Mitte gemeinsam mit 7 anderen Städten vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschungausgewählt. Für Mitte stehen insgesamt 21.000 Euro zur Verfügung.
Nachtrag vom 10.9.2010
: Hier kann der Projektantrag heruntergeladen werden.
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.