Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Beim Inseltheater ist alles neu: das Ensemble, die Regie und ein Stück, für das der Autor 2000 den renomierten Pulitzer Preis erhalten hat.
Premiere hat "Freunde zum Essen" heute am 11. April um 20 Uhr in der Arminiusmarkthalle. Der Theaterraum dort wurde neu gestaltet und akustisch optimiert. Einige Ensemblemitglieder des Moabiter Theaterspektakels gründeten 2014 das Inseltheater, das zwei Produktionen im Jahr auf die Bühne bringt, jeweils im Frühjahr und im Herbst.
Donald Margulies, geboren 1954 in Brooklyn, schreibt nach seinem Kunststudium Theaterstücke, doch erst 1992 hat er mit "Die Vernissage" großen Erfolg. Er unterrichtet an der Yale University. Der vielfach preisgekrönte Margulies betrachtet sich selbst als Autor, der die Theaterbesucher mit ihrem Alltagsleben konfrontiert und sie im Theater das scheinbar Vertraute an ihrer eigenen Existenz neu entdecken lässt.
So auch in dieser Komödie über zwei Paare. Humorvoll wird Interaktion von Paaren in den mittleren Jahren beobachtet. Wie lösen sie die immer wieder aktuelle Frage: zusammenbleiben oder auseinandergehen? Karen und Gabe haben was Schönes gekocht und ihre Freunde Beth und Tom eingeladen. Leider ist Tom verhindert, aber das hält die Gastgeber nicht ab, von ihrer Italienreise zu schwärmen ... Plötzlich, zwischen Hauptgang und Dessert schluchzt Beth in Tränen aufgelöst: "Tom verlässt mich!" Nach zwölf Jahren Ehe mit zwei Kindern. Und was soll jetzt werden? Ein Stück von Liebe, Freundschaft und Haute Cuisine. Das passt doch in die Markthalle.
Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Man muss nicht gewinnen, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Klingt nach einer Floskel, aber für den FSV Moabit ist es wahr. Die Frauenmannschaft hat gegen den männlich dominierten FC Bundestag verloren. Und halt auch nicht.
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.