„Er drohte mir, die Freundschaft zu kündigen“
Gilmore Girls gegen das Einsamsein? Der Autor und Journalist Daniel Haas über digitalen Trost – und warum echte Freunde unbequem sein sollten.
Unter diesem Titel führte die Umweltgewerkschaft (mit ihrem Büro in Moabit in der Lübecker Straße 42) am 22. April eine erste Diskussionsveranstaltung im Weddinger SprengelHaus durch.

Das VATTENFALL-Kohlekraftwerk gegenüber dem Sprengelkiez in Moabit soll 2026 umgebaut werden. Die bisherige Kohleverbrennung soll aufhören – was gut ist – stattdessen soll allerdings Holz verbrannt werden – was ganz und gar nicht gut ist! Das sah der eingeladene Vertreter von VATTENFALL naturgemäß anders und bewarb die Holzverbrennung als „nachhaltige und ökologische Alternative“.
Der Einleitungsbeitrag der Umweltgewerkschaft umriss den Zusammenhang des Kraftwerksumbaus zur heraufziehenden globalen Umweltkatastrophe. Die Kritik an der Holzverbrennung eröffnete das Verlesen einer gemeinsamen aktuellen Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Baumschutzorganisation ROBIN WOOD, und dem bekannten Förster und Publizisten Peter Wohlleben vom 20.4. unter dem Titel: „Vattenfall plant nicht nur in Berlin Wälder zu verfeuern!“
In der anschließenden engagierten Diskussion schälten sich folgende Hauptkritikpunkte heraus:
Insgesamt brachte die Veranstaltung das relativ neue Problem großindustrieller Holzverbrennung zur Energieerzeugung ins Bewusstsein, und konnte das „grüne Mäntelchen“ ein Stück weit lüften. Weitere Aktivitäten sollen folgen.
Kontakt: umweltgewerkschaft-berlin@posteo.de