Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Bisher waren Speisesaal und Empfang in einem gläsernen Anbau untergebracht, der sich nach ein paar Jahren als zu klein herausgestellt hat.
Besonders dann, wenn größere Gruppen für Bildungsveranstaltungen das Haus buchen, gab es zu wenig Plätze u.a. für den täglichen Mittagstisch der Kiezkantine. Die eigene Küche ist ein großes Plus für Gäste, Mitarbeiter und Nachbarn, die in der Nähe wohnen. Aber auch diese Küche ist schon sehr alt, sie stammt noch aus der Zeit des Plegeheims.
Wegen der recht breiten Flure und relativ großen Zimmer eignet sich das Jugendgästehaus gut für Reisegruppen und Menschen mit Behinderungen. Doch mussten sie bisher mit Hilfe eines Treppenlifts drei Stufen innerhalb des Gebäudes überwinden, vom Anbau in das Innere des Hauses. Bis da mehrere Rollstühle hintereinander hochgehieft sind, dauert es eine ganze Weile.
Alle diese Probleme will die Berliner Stadtmission jetzt mit dem neuen Anbau lösen.
Eine Planung gibt es bereits, der alte Glaskasten wurde abgebaut und eingelagert; dabei wäre er beinahe Metalldieben zum Opfer gefallen. Einige Bäume mussten gefällt werden, weil der neue Anbau nun etwa doppelt so groß wird.
Doch hätten die Mitarbeiter den 130 Jahre alten Ahorn gerne erhalten, wenn der nicht von einem Pilz befallen gewesen wäre. Dieser Pilz, der bei einer Untersuchung vor etwa zwei Jahren in der Krone festgestellt worden war, hatte jetzt auch schon die Wurzeln erreicht, so dass der Baumgutachter nur noch für fünf Jahre die Standsicherheit garantieren wollte.
Im Keller unter dem neuen Speisesaal wird eine neue Küche, ein Aufenthaltsraum sowie Duschen für Mitarbeiter untergebracht. Der Boden des Anbaus wird sich auf gleicher Höhe wie der Fußboden im Haus befinden. Der Höhenunterschied wird außen mit einer Rampe aausgeglichen. Damit der neue Anbau nicht die Fenster in der ersten Etage des Jugendgästehauses verdeckt, ist die Höhe gestaffelt. Die Zufahrt für die Anlieferung liegt hinter dem Jugendgästehaus.
Architekturbild: Wir danken Schmidtmann und Gölling Architekturbüro, Berlin-Köpenick, dass sie MoabitOnline diese "Ansicht Jugendgästehaus Hauptbahnhof" zur Verfügung stellen.
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.