Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Wenn sich ein ganz normaler Hausflur in ein Museum verwandelt…
Am ersten Advent öffnen sich die Türen zu vier Moabiter Hausfluren. Diese haben sich in den letzten Wochen in kleine Museen verwandelt. Kinder, Obdachlose, Alt und Jung, sie alle gewähren uns mit ihren Kunstwerken einen Einblick in ihr Alltagsleben.
Die Ausstellungen sind im Rahmen des Projektes „Mein Hausflur – (m)ein Museum“ entstanden. Es ist ein nachbarschaftliches Kunstprojekt von „Stadtgeschichten“ im Auftrag des Quartiersmanagements Moabit-Ost. Das Projekt bringt Nachbarn einander näher und regt sie zum Austausch über ihr Alltagsleben im Kiez an.
Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der Webseite des Quartiersmanagements Moabit-Ost www.moabit-ost.de.
Sind auch Sie neugierig? Dann seien Sie dabei!
Treffpunkt: Pritzwalker Straße 1, 27. November 2011, 11 Uhr
Auf dem Bild ist Ingrid Thorius mit den Nachbarskindern und ihren Kunstwerken zu sehen, die in ihrer Wohnung entstanden sind.
Mein Hausflur - (m)ein Museum, vom 26. Oktober 2011
Haben Sie es schon gesehen? Das Plakat in Ihrem Hausflur: „Ihr Haus ist ausgewählt!“ Nein? Können Sie auch gar nicht, denn noch suchen wir ihn, Ihren Hausflur!
In den kommenden Wochen werden sich verschiedene Hausflure in Moabit-Ost in kleine Museen verwandeln. Es wird nicht die große Kunst gezeigt. Nein, das Kleine ist viel wichtiger! Wir werden Ihnen Fragen stellen und Sie nach Ihren ganz persönlichen Antworten fragen. Was möchten Sie zum Beispiel Ihrem Nachbarn erzählen über Ihren Alltag hier im Kiez? Was gefällt Ihnen besonders? Was wünschen Sie sich? Hinterlassen Sie doch einfach eine Nachricht in Ihrem Hausflur und warten Sie ab, was die anderen dazu zu sagen haben.
Wollen Sie mit Ihrem Hausflur dabei sein? Dann melden Sie sich schnell bei uns: stadtgeschichten.moabit@gmail.com oder mobil 01577 322 6771
Hier der Flyer, der in ausgewählten Häusern aufgehängt wurde!
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.