Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Mitmachen bei der Kinder- und Jugendjury und bei der Planung für den Lübecker Spielplatz!
Kinder und Jugendliche im Quartiersmanagementgebiet Moabit-Ost können eigene Projekte verwirklichen und dafür das notwendige Geld bekommen. Die Anträge, die ganz einfach auszufüllen sind, müssen sich im Rahmen von 50 bis 400 Euro bewegen. Bewilligt werden die Projekte von einer Kinder- und Jugendjury, die sich seit vergangenem Herbst regelmäßig trifft. Junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren arbeiten zusammen mit Unterstützung von Pinar Deniz und Clemens Klikar von stadt.menschen.berlin. Neue Interessierte können jederzeit einsteigen. Erst kürzlich wurde der zweite Projektaufruf gestartet. Bis zum 8. April 2011 um 12 Uhr können Kinder und Jugendliche ihre Projekte einreichen. Hier ist das Antrags-Formular herunterzuladen. Am 12. April um 17 Uhr tritt die Kinder- und Jugendjury zusammen, um die Projekte zu diskutieren und zu bewilligen. Wer einen Antrag gestellt hat, muss ihn bei der Jurysitzung persönlich vorstellen.
Die ausgefüllten Anträge kann man entweder an: stadt.menschen.berlin, Stubenrauchstraße 62, 12161 Berlin schicken oder an: kiuju-moabit-ost@stadt-menschen-berlin.de mailen oder im QM-Büro Wilsnacker Straße 34 abgeben. Informationen auch unter: 01525 / 1919729.
Im Winter 2010 wurden bereits verschiedene Projekte von den Kindern und Jugendlichen bewilligt und durchgeführt. Sie waren vollkommen unterschiedlich. Die Kufa-Kids stellten zum Beispiel ihr eigenes Kochbuch zusammen, in dem sie die Rezepte, die sie am liebsten kochen, gesammelt haben. Beim Kinderladen Badehaus e.V. werden Nistkästen für Fledermäuse angebracht. Auf dem Moabiter Kinderhof bekommen die Jungen in ihrem Bauwagen einen Stromanschluss. Eine Karaoke-Anlage haben die Mädchen der Mädcheninsel in der Rathenower Straße beantragt und erhalten und nutzen sie schon begeistert. Auch einige Sportprojekte sind dabei. Basketball Workshops organisieren die Jugendlichen an der Kurt-Tucholsky-Grundschule und sie bauen das neu gegründete Fußball-Team des Moabit-Ost-Soccer weiter aus.
Spielplatz Lübecker Straße - wie soll er werden? Nicht nur mit eigenen Projekten auch durch Baumaßnahmen soll die Situation von Kindern und Jugendlichen im QM-Gebiet Moabit-Ost verbessert werden. Deshalb wird der Spielplatz Lübecker Straße 20/21 umgestaltet und bekommt eine Spielplatzbetreuung. Wer immer diesen Spielplatz nutzt oder das in Zukunft tun möchte, kann seine Ideen einbringen. Dazu werden durch das Beteiligungsteam des Moabiter Ratschlags e.V. und durch die Spielplatzbetreuung Power 21 zwei Termine direkt draußen auf dem Spielplatz organisiert. Kinder, Eltern, Großeltern, Betreuer/innen und Anwohner/innen sind eingeladen. Die Kinderbeteiligung findet im Rahmen der Familiensamstage des Projekts Gesundheit Interkulturell der SHK statt.
Am Samstag 2. April 2011, 10 bis 16 Uhr ist der erste Aktionstag mit Kinderbeteiligung für Kinder von 6 - 12 Jahren! (für Verpflegung wird gesorgt)
Für Anwohner/inen findet ein Bürgerworkshop statt am Freitag 15. April 2011, 15:30 bis 18:30 Uhr. Treffpunkt jeweils direkt auf dem Spielplatz Lübecker Straße 21! Hier ist der Flyer herunterzuladen
Foto aus der Mädcheninsel: Kerstin J. Heinze
Nachtrag
: Der Bericht über die Kinderbeteiligung ist hier herunterzuladen.
Der Spielplatz ist umbebaut und auch nach Verzögerung längst eröffnet, aber es fehlt immer noch das Wasser. Oobwohl sich der benachbarte Hausverein Lebenstraum bereit erklärt hat, die Wasserkosten zu übernehmen, klappt es nicht (BVV-Drucksache 1676/IV).
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.