Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Nachdem im Frühjahr diesen Jahres der erste Teil der Geschichtswerkstatt zu Schulen im Ortsteil in der katholischen St. Paulus Grundschule stattfand, zieht er jetzt in die Miriam-Makeba-Grundschule in der Zinzendorfstraße 16 um, bis auf einen Termin, der im Vorort-Büro des Quartiersmanagements Beusselstraße in der Rostocker Straße 35 stattfinden wird. Alle sechs Termine finden Mittwochs um 17 Uhr statt - jede Woche vom 11. Oktober bis zum 15. November und dauern 90 Minuten.
Sie können zum ersten Termin am 11. Oktober kommen und sich dort anmelden. Die Teilnahmegebühr für die 6 Sitzungen beträgt 20 Euro, Exkursionen kosten 5 Euro für Mitglieder, ansonsten 6 Euro.
Die Reihe startet am 11. Oktober mit der Einführung von Anita Mächler: Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft; Schulen in Preußen im 19. Jahrhundert. Beim zweiten Termin am 18. Oktober, der im QM Büro in der Rostocker Straße 35 stattfindet, wird die Broschüre "Erziehungs- und Bildungswesen in Moabit-Hansa" von G. Gramberg und H. Pakull, erschienen 1925 in der Reihe Groß-Berliner Heimatbücher, vorgestellt. Der Heimatverein und Geschichtswerkstatt Tiergarten e.V. hat diese Schrift neu herausgegeben. Der Text ist nicht mehr in Fraktur gesetzt, also für heutige Leser*innen leicht lesbar. Auch die Reproduktion der Illustrationen wurde verbessert. Der Druck wurde durch den Aktionsfonds des Quartiersmanagements Beusselstraße gefördert.
In den folgenden Terminen geht es um einzelne weiterführende Schulen. Anita Mächler wird am 25. Oktober die Geschichte des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster in Mitte darstellen. Am 1. November berichtet Brigitta Lizinsky über das königliche Luisen-Gymnasium und das Dorotheenlyzeum. Herr Schulze-Marmeling stellt am 8. November den ehemaligen Schulstandort in der Wilsnacker Straße 3 vor mit dem Lyzeum de Mugica und der Oberschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Am 15. November geht es mit allen drei Referent*innen um ausgewählte weitere Schulen, das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium und die Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule. Eine Exkursion in diese Schule ist geplant.
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