Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Wir haben unseren Veranstaltungskalender überarbeitet und um neue Quellen ergänzt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
1. Neue Filtermöglichkeiten
Nachdem der Berliner Wassertisch feststellen musste, dass die Medien den Volksentscheid in Berlin über das Berliner Wasser - für Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge und Rekommunalisierung - fast totschweigen, sind Aktivisten in die ganz Stadt ausgeschwärmt, um die Bevölkerung zu informieren und zur Abstimmung am Sonntag , den 13. Februar 2011 aufzurufen.
Auch vor dem geschlossenenHertie-Kaufhaus in der Turmstraße konnte MoabitOnline die lebhafte Diskussion mit Passanten beobachten. Die benötigten 25% Zustimmung sind eine hohe Quote, wenn man bedenkt, wie viele Menschen Wahlen sowieso fernbleiben.
Also Leute, lasst Euch nicht abhalten, geht zur Abstimmung, Sonntag von 8 - 18 Uhr. Wer seine Abstimmungsbenachrichtigung verlegt haben sollte oder sie gar nicht bekommen hat - auch das soll nicht selten vorgekommen sein - der kann bei der Landeswahlleiterin unter dem Button Abstimmungslokalsuche nach Eingabe von Adresse und Postleitzahl sein Wahllokal finden. Für Menschen, die nicht wissen, wo ihr Wahllokal ist aber über keinen Internetzugang verfügen, wurde eine Auskunftstelefonnummer eingerichtet: 9021-3631. Das Telefon ist Samstag, 12.2. von 8 bis 14 Uhr und Sonntag, 13.2. von 8 bis 18 Uhr besetzt.
Übrigens: heute um 19:30 Uhr wird der Film "Water makes Money" gezeigt, im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140 - Büro der SPD Friedrichshain/Kreuzberg. Do. 10.2. Filmvorführung "Wasser unterm Hammer" um 19.30 Uhr im BUNDladen, Crellestr. 35, 10827 Berlin-Schöneberg.
Und schließlich der Film "Flüssiges Berlin?", der schon zur 2. Stufe, zum Volksbegehren gedreht wurde. Hier sind die wichtigsten Fakten zusammengefasst:
Alles ist vergänglich. Bei manchen Dingen macht uns das traurig, bei anderen freut es uns. Und Street Art wäre ohne gar nicht denkbar. Schade nur, dass es so schwer ist, das zu akzeptieren.
Man weiß erst, was man hatte, wenn es fort ist. Mit dem Merhaba Discount geht ein Herzstück des Moabiter Lebens verloren. Aber die Menschen werden seiner gedenken.
Die Berliner Kinos leiden. Die Besucher bleiben weg und das Geld fehlt gerade den kleinen Betreibern. Wenn die Kinos sterben, geht eine jahrhundertealte Tradition verloren. Und ein Stück Demokratie.