Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Einen sicheren Schulweg fordert Harry Hensler, Anwohner aus der Erasmusstraße in Moabit, nicht nur für seine Tochter sondern auch für die anderen Kinder, die im Einzugsgebiet der Miriam-Makeba-Grundschule wohnen und täglich Umwege über die Turm- und andere Straßen laufen müssen um nach Hause zu kommen.
Denn im Bereich der Zwinglistraße/Beusselstraße/Erasmusstraße fehlt ein Fußgängerüberweg (FGÜ), umgangssprachlich Zebrastreifen. Die Anwohner des betroffenen Gebietes fordern schon lange eine solche Lösung, denn es muss ja nicht erst was passieren, damit etwas passiert. Auch der Schulhort Mullewapp e.V., von dem Kinder die Beusselstraße aus der Zwinglistraße kommend queren müssen, begrüßt einen gesicherten Überweg an dieser Stelle außerordentlich.
In der Gotzkowskystraße/Zwinglistraße funktioniert es einwandfrei mit dem Fußgängerüberwege (FGÜ) und warum nicht auch auf unserer Seite? Wir werden uns jetzt die Unterstützung holen, die wir brauchen um das Projekt voranzutreiben, und würden uns freuen wenn aus der Bevölkerung Mitarbeit angeboten wird.
Wir werden mit einer Unterschriftensammlung vor Ort beginnen um die Notwendigkeit des Fußgängerüberwegs (FGÜ) gemeinsam mit den Anwohnern aufzuzeigen. Wenn Sie das gleiche oder ein ähnlich geartetes Problem in Ihrem Wohnumfeld haben, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Kontakt: Harry Hensler, Erasmus Straße 6, 10553 Berlin, 030/23966153, 015204006650, mail Weitere Infos zu diesem Projekt hier und der Flyer der Senatsverwaltung "Sicher über die Straße"
Aber so wie an der Perleberger/Lübecker Straße sollte der Zebrastreifen nicht gebaut werden (Grüße aus Schilda).
Ein erster Erfolg für die Initiative! Es konnte geklärt werden, dass zwei Zebrastreifen, einer an der Zwinglistraße und einer an der Erasmusstraße zur Schulwegsicherung aus Fördermitteln des Aktiven Zentrums (AZ) Turmstraße gebaut werden können. Aber der Weg zur Umsetzung ist noch nicht geklärt, ob Gelder verschoben werden können oder ob das Projekt 2014 neu beantragt werden muss. Information aus der Bezirksamtssitzung vom 7.1.2014.
Mittlerweile ist es Januar 2016 - es ist noch nichts passiert! Hier die Bezirksamtsvorlage zum Thema vom 5.1.16. Darin heißt es: für die Beusselstraße ist die Senatsverwaltung zuständig und es könnte ja sein, dass nach der Schließung von Tegel die Verkehrsströme sich ändern, also darf vorher nichts gebaut werden, weil dann vielleicht umfassendere Maßnahmen nötig sind. Also bis dahin sind die selben Kinder nicht mehr auf diesem Schulweg! Dazu ein Artikel in der Berliner Woche.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.