Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Der Verbund für Nachbarschaft und Selbsthilfe Moabit lobt den Klara-Franke-Preis für Bürgerengagement in Berlin-Moabit aus. Zum sechsten Mal sollen mit diesem Preis Moabiter Menschen geehrt werden, die sich ehrenamtlich für ihren Stadtteil engagieren. Der Verbund ruft daher: "Her mit den MoabiterInnen!" und fragt alle Moabiter Bürgerinnen und Bürger:
"Wer lebt in Moabit und/oder engagiert sich für unseren Stadtteil und seine Menschen? Manchmal verbessern schon kleine Ideen die Lebensbedingungen. Wer setzt sich für benachteiligte Gruppen, soziale Zwecke und gute Nachbarschaft ein? Wer beteiligt sich am Leben im Kiez?"
Die Vorschläge sollen mit einer kurzen Begründung eingereicht werden beim Verein für eine billige Prachtstraße - Lehrter Straße, c/o B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, Tel./Fax 397 52 38, mail: b-laden@lehrter-strasse-berlin.net
Einsendeschluss ist der 15. Februar 2009.
Die Preisverleihung wird beim Fest am Klara-Franke-Tag am Sonntag, 8. März 2009, ab 15 Uhr in den Räumen der Kulturfabrik Moabit, Lehrter Straße 35 stattfinden. Der Preis wird eher symbolischen Charakter haben: eine nette mit dem Stadtteil Moabit zusammenhängende Überraschung. Der Klara-Franke-Tag wird alljährlich im März anlässlich ihres Geburtstages begangen.
Klara Franke war mit ihrem Engagement und ihrer Zivilcourage vielen Moabiter Bürgern ein positives Beispiel. Klara Franke war die Kiezmutter der Lehrter Straße. Hier lebte sie mehr als 60 Jahre. Bis zu ihrem Tode hat sie sich aktiv für die Interessen ihrer Mitbürger, für benachteiligte Gruppen der Gesellschaft und für gute Nachbarschaft eingesetzt. "Wenn Du was erreichen willst, musst Du den Politikern auf die Füße treten!" war ihr Motto. Sie hat es oft erfolgreich getan, z.B. Menschenketten, Demonstrationen und Unterschriftenaktionen organisiert. Mit ihrem engagierten, kämpferischen, aber immer menschlichen Auftreten war sie ein Moabiter Original. Sie hat viel für ihr Moabit erreicht. In der Lehrter Straße ist der Spielplatz neben der Kulturfabrik, der durch ihre Beharrlichkeit entstanden ist, nach ihr benannt.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.