Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Man glaubt es kaum, wielange Baustellen manchmal brauchen. Eigentlich sollte schon längst alles fertig sein. Nach Monaten der Buddelei hatte vergangenen Sommer der Betroffenenrat Lehrter Straße endlich beim Straßen- und Grünflächenamt (SGA) nachgefragt. Die Juni-Ausgabe der LiesSte berichtete, dass die Haltestellen noch bis 15. September 2008 (!) außer Betrieb sein werden. Der Grund: Probleme beim Bau der Abwasserdruckleitungen für die Ellen-Epstein-Straße, die ihren Namen damals noch gar nicht hatte. Jetzt wird geunkt, ob man sich da nicht im Jahr geirrt habe, es sieht so aus, als ob es vielleicht doch September 2009 werden könnte. Um die neuen Abwasserrohre in die alten hineinzuschieben, musste die Straße weit mehr aufgegraben werden, als zunächst geplant war. Deshalb wurde die Lehrter Straße an der Einmündung in die Perleberger Straße für 3 Wochen in und vor den Herbstferien komplett gesprerrt - eine wirksame Verkehrsberuhigung meinten viele Anwohner. Doch danach stockte die Baustelle wieder. Zu dieser Zeit gab es noch gar keinen Frost! In den Wintermonaten - zugegeben - konnte nicht gearbeitet werden. Eine erneute Anfrage bei Simone Weihmann (SGA) ergab kürzlich, dass es, nachdem der Frost aus dem Boden ist, noch weitere 3 Monate dauern wird, bis die Baustelle fertig ist. Und solange können die Fahrgäste des Busses M27 an der Perleberger Brücke nicht ein- und aussteigen. Der 123er hat ja wenigstens noch die Haltestelle in der Lehrter Straße.
Wie der sogenannte Knoten Perleberger Straße (so nennt man eine Straßenkreuzung bei den Verkehrsplanern) später ohne die Mittelinsel aussehen soll, kann man auf dem Lageplan des an der Ecke geplanten Lagergebäudes erkennen.
Das Foto hat uns Andreas Szagun zur Verfügung gestellt.
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