Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.
"Auch kein Wasser?" – Wir beantworten eure dümmsten Fragen zum Ramadan
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Für Musliminnen und Muslime ist die Fastenzeit im Ramadan der wichtigste, der heilige Monat. 30 Tage lang fasten sie auf der ganzen Welt. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichten sie auf jegliche Nahrung und Flüssigkeit. Rauchen und Geschlechtsverkehr sind auch nicht erlaubt. Zum Fastenbrechen kommen die Familien, Freunde und Bekannte zusammen, um den gelungenen Tag zu feiern.
Der Ramadan ist eine Zeit des Gebets und des Koranstudiums. Gleichzeitig dient er der Selbstreflexion, der Stärkung der Nächstenliebe und Solidarität mit Bedürftigen. Eine zutiefst spirituelle und gläubige Praxis, die zu den fünf Säulen des Islams gehört und auf der Offenbarung des Korans an den Propheten Mohammed durch den Engel Gabriel beruht. Schade, dass Außenstehende sich keine Mühe geben, diese Praktik zu verstehen.
Wir beantworten zehn Fragen, die uns entweder am häufigsten unter-, oder die uns am dümmsten vorkommen.
„Also ich könnte das ja überhaupt nicht.“
Es zwingt dich auch niemand.
„Den ganzen Tag nichts essen und auch nichts trinken?“
Ja, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
„Auch kein Wasser?“
Weißt du nicht, was trinken ist?
„Das kann doch nicht gesund sein!“
Wenn man es Intervallfasten nennt, ist es das plötzlich schon.
„Zwingt dich dein Gott zu hungern?“
Nein, ich mache das freiwillig.
„Stört es dich, wenn ich vor dir etwas esse?“
Keine Sorge, ich bin nicht neidisch auf deine labbrige Currywurst.
„Willst du heimlich etwas essen? Ich gebe dir etwas ab.“
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.
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