Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Seitdem ich vor einiger Zeit das Bauschild in der Turmstraße 91 an der Ecke zur Wilsnacker Straße entdeckt habe, mache ich mir Gedanken, wie scheußlich es aussehen würde, wenn auf dieser Ecke ein solcher Bau wie auf dem Schild stehen würde. Doch zum Glück, diese Befürchtungen sind umsonst. Da hätte ich mal richtig lesen müssen und nicht nur auf das Architekturfoto reagieren. Die kleine Wiese unter Lindenbäumen, auf deren Mitte ein Stapel Reifen steht, wird nicht zugebaut. Der Blick auf das schöne historische Gebäude in der Wilsnacker Straße wird nicht verstellt. Hier war die Vorschule des Luisengymnasiums untergebracht, zeitweilig wurde es auch als Lehrerwohnhaus genutzt . Das Hauptgebäude des Luisengymnasiums stand auf der anderen Straßenseite, wo jetzt der Kinderspielplatz liegt. Hier ist die Büste eines früheren Direktors, Wilhelm Schwartz, aufgestellt.
Ein Gebäude wird saniert, steht deutlich auf dem Bauschild. Auch die Berliner Justizverwaltung profitiert vom Konjunkturpaket der Bundesregierung. Das Gebäude, das saniert wird, steht im Inneren des Justizkomplexes. Es ist von der Straße aus nicht zu sehen. Ein Anruf bei der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) brachte die Gewissheit. "Wir mussten das Bauschild an exponierter Stelle aufbauen", ist zu erfahren. Nun ja, schließlich sollen alle sehen, wofür die Konjunkturmittel ausgegeben werden.
Nachträge
: Die Sanierung von Haus C ist abgeschlossen. Bericht in der Berliner Woche vom 9.2.2011
Wer etwas über das Kriminalgericht Moabit lesen möchte, ist bei Vilmoskörte richtig. Viele Texte und Links zur Geschichte des Kriminalgerichts finden sich auch auf der Seite der Rechtsanwaltskanzlei Dahlmann-Resing und Willmerdinger.
Bericht über den Tag der offenen Tür 2012 in der TAZ.
Ein schönes Bild von innen bei der Rezension des zweiten Buches von Robert Pragst in der Berliner Morgenpost.
"Das Moabiter Kriminalgericht funktioniert wie ein Dorf" (Berliner Morgenpost).
Die Türme des Kriminalgerichts in der Turmstraße: "Im Richterhimmel" aus der Reihe, Berliner Türme, Nr. 10 des Tagesspiegel.
Nachdem bereits in den Jahren 2011-2014 mehr Sicherheit in den Verhandlungssälen eingebaut wurde, gibt es 2017 wieder neue Pläne für weitere neue sichere Säle. Ein Hof soll überbaut werden (B.Z.)
Rundgang durch das Kriminalgericht (Tagesspiegel).
Zur Geschichte des Kriminalgerichts 1967 (einestages, Spiegel online).
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.