Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Der Verbund für Nachbarschaft und Selbsthilfe Moabit lobt in unregelmäßigen Abständen (2014, 2011, 2009, ...) den Klara-Franke-Preis aus. 2016 ist es wieder so weit. Benannt ist er nach Klara Franke (1911-1995), der Kiezmutter der Lehrter Straße, die sich unermüdlich für ihre Nachbarinnen und Nachbarn, für jung und alt, eingesetzt hat.
Zum zehnten Mal sollen mit diesem Preis Menschen aus Moabit geehrt werden, die sich freiwillig für ihren Stadtteil engagieren. Der Preis geht an Menschen, die in Moabit leben und sich für unseren Stadtteil und seine Bewohnerinnen und Bewohner einsetzen. Dabei stehen benachteiligte Gruppen, soziale Zwecke, aktives Kiezleben und gute Nachbarschaft im Mittelpunkt. Denn manchmal verbessern schon kleine Ideen die Lebensbedingungen im Stadtteil.
Vorschläge können mit einer kurzen Begründung eingereicht werden beim Verein für eine billige Prachtstraße – Lehrter Straße, c/o B-Laden, Lehrter Straße 27-30, 10557 Berlin, Tel. 397 52 38, mail: b-laden[at]lehrter-strasse-berlin[.]net Einsendeschluss ist der 31. Januar 2016.
Der Preis selbst ist eher eine symbolische Anerkennung, persönlich abgestimmt auf den Preisträger bzw. die Preisträgerin.
Die Preisverleihung findet am 6. März 2016 um 15 Uhr in der Kunststätte Dorothea - Dorotheenstädtische Buchhandlung in der Turmstraße 5 statt. Es gibt Kaffee und Kuchen (gegen Spende) und auch ein kleines Kulturprogramm.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.