Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Bunte Plakatwände allüberall. Wir schauen schon gar nicht mehr hin. Wissen wir doch, wir sollen sowieso nur kaufen, was uns in bunten Farben mit eingängigen Worten angepriesen wird.
Und plötzlich ... schauen uns große Kinderaugen an. Von der roten Backsteinmauer. Vergängliche Bilder, schwarz-weiß auf Papier an die Mauer geklebt. Traurige Augen schauen uns wissend an aus einem lächelnden Gesicht. Lächeln sie über die Hektik der erwachsenen Welt? Über die Anstrengung das Rad am Laufen zu halten? Über die Tretmühlen des Alltags? Sie haben uns für einige Minuten innehalten lassen. Gedanken verloren. Berührt.
In der Lehrter Straße wurden drei Bilder entdeckt. Gibt es noch mehr? War das ein Kunstprojekt?
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.