Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Der Siegerentwurf eines von der CA Immo ausgelobten zweiphasigen Wettbewerbs (städtebaulicher Entwurf in der 1. Phase und Architektur in der 2. Phase) für das Gebäudeensemble "Campus am Nordhafen“ stammt vom Architekturbüro Kleihues + Kleihues, Berlin. Das 8.300 m² große künftige Baufeld befindet sich am nördlichen Rand der "Europacity" südlich der Perleberger Brücke und westlich der Heidestraße. Auf der Ostseite der Heidestraße grenzt eine öffentliche Grünfläche bis an das Ufer des Nordhafens an. Immobilienwirtschaftlich sieht die CA Immo die Positionierung der Immobilie im Top-Mietpreissegment für Gewerbe- und Einzelhandelsflächen (im ersten Vollgeschoss) vor. Für die Gewerbeflächen sollten die Architekturbüros von einer kleinteiligen Nutzung (Multi-Tenant) ausgehen mit Mietbereichen in flexiblen Größen und unterschiedlichen Ausprägungen. Das Planungsrecht für die Baufläche wurde im September 2016 innerhalb des Bebauungsplans 1-62a festgesetzt.
Das nunmehr geplante Gebäude wird über rund 34.000 m² Bruttogrundfläche (BGF) verfügen. Der Entwurf von Kleihues + Kleihues staffelt sich in drei Schritten auf einen rund 69 Meter hohen Endpunkt im Norden. Prägend für die Gestaltsprache des Entwurfs ist eine geschwungene Klinkerfassade, die durch ihre Materialität einen abstrakten Bezug zu historischen Berliner Gewerbebauten herstellen soll. Die Jury überzeugten neben den nötigen funktionalen und gestalterischen Qualitäten des Entwurfs von Kleihues + Kleihues vor allem die Bezüge, die das geplante Solitärgebäude mit der Umgebung herstellt. In der Begründung der Jury heißt es dazu: "Als freie Form sitzt das Gebäude so auf dem Grundstück, dass es unterschiedliche Freiraumsituationen ausbildet: Vorplätze zur Heidestraße und zur Perleberger Straße, die als direkter Bezug zum Nordhafenbecken wirken und einen platzartigen Erschließungshof als Vorfahrt zur Westseite. Wie selbstverständlich ergibt sich eine Eingangssituation, die ideal am Schnittpunkt der beiden im Grundriss 3-flügeligen Gebäudeteile gelegen ist."
Weiterhin überzeugt der Entwurf die CA Immo vor allem auch durch seine flexiblen Grundrisse, die alle heute gängigen Bürokonzepte von der Einzelverzimmerung bis zum Open Space in gleich effizienter Form zulassen. Hierzu trägt auch ein sehr hoher Fassadenanteil der denkbaren Arbeitsplätze bei, so dass alle Büroformen mit einem Mindestmaß an innen liegenden Bereichen auskommen. Das "Hochhaus am Nordhafen" soll neben einem repräsentativen Foyer mit Empfang auch über ein Konferenzzentrum mit mehreren Besprechungsräumen verfügen. Konzeptionell vorgesehen sind auch Coworkingflächen im Erdgeschoss, Fahrradabstellplätze und ein großer Fitnessbereich, der für alle Mitarbeiter*innen der künftigen Mieter zugänglich sein soll. Die Fertigstellung des Gebäudes ist laut CA Immo in Abhängigkeit zur Marktnachfrage in ca. 4,5 Jahren vorgesehen.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.