Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Was ist eigentlich der Döberitzer Grünzug? Viele laufen auf ihm vermutlich täglich von der Zillesiedlung oder aus der Lehrter Straße durch den Park - ohne diesen Namen zu kennen. Zwischen dem Ende der Turmstraße und der Heidestraße bzw. dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal soll ein attraktiver grüner Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer gebaut werden. Später ist auch noch an eine neue Fußgängerbrücke über den Kanal gedacht. Das erste Teilstück zwischen dem Eingangsbereich in den Fritz-Schloß-Park und dem Hallenbad Seydlitzstraße wurde bereits Ende 2006 fertiggestellt.
Dieser Weg soll Anfang 2009 bis zur Lehrter Straße weitergebaut werden. Deshalb wurde bereits der Erdwall am früheren Seydlitzplatz abgebaggert und die dort stehenden Bäume, 21 Pappeln, werden gerade gefällt.
Sie sind geschädigt, sagt das Grünflächenamt. Aber selbst wenn sie das nicht gewesen wären, hätten sie wohl kaum stehen bleiben können. Zur Zeit werden auf dem früheren Seydlitzplatz, dem öffentlichen Rasenplatz mit Asche-Laufbahn, zwei Kunstrasenfußballtrainingsplätze mit Flutlichtanlage gebaut. Vorne an der Seydlitzstraße, wo jetzt noch Autowerkstätten und Baufirmen sitzen, sollen Reihenhäuser errichtet werden. Dazwischen bleibt nur ein etwa 8 Meter breiter Weg - der Döberitzer Grünzug. Auf der einen Seite wird der Weg durch den Ballfangzaun begrenzt, vor diesen sollen neue Bäume gepflanzt werden. Auf der anderen Seite könnte es später mal nötig werden, eine 10 Meter hohe Lärmschutzwand zu bauen. Aber nur dann wenn Eigenheimbesitzer gegen den Lärm, der von der Sportanlage ausgeht, klagen. Hoffen wir, dass es dazu nicht kommt.
Viele Sportler bedauern den Wegfall der Asche-Laufbahn, auch wenn die Laufstrecke im Fritz-Schloß-Park Ersatz bieten soll. Die Tartanbahn um den Hauptplatz des Poststadions sollte zum Training für Jedermann/frau zur Verfügung stehen.
Einige Nachbarn bedauern auch die Abbaggerung des Erdwalls, dort konnte man immer herrlich in der Sonne sitzen und die Sportler beobachten.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.