Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
1. Respekt! Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
2. Erst lesen, dann denken, dann erst posten! 3. Fasse Dich kurz! 4. Deine Kommentare sprechen für Dich! 5. Vorsicht mit Humor und Sarkasmus! 6. Achte auf die gesetzlichen Regelungen!
1. Respekt! Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
Die meisten Leute denken in dem Augenblick, wo sie ihre Kommentare verfassen, leider nicht daran, dass die Nachrichten nicht ausschließlich von Computern gelesen werden, sondern auch von (anderen?) Lebewesen, in erster Linie von Menschen.
Lass Dich nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreißen, sondern gehe respektvoll mit anderen Kommentatoren und Autoren um. Persönliche Beleidigungen sind nicht erlaubt. Eine einfache Faustregel: Schreibe nie etwas, was Du dem Adressaten nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würdest.
2. Erst lesen, dann denken, dann erst posten!
Die Gefahr von Missverständnissen ist bei einem geschriebenen, computerisierten Medium besonders hoch. Vergewissere Dich, dass der Autor des Artikels, auf den Du antworten willst, auch das gemeint hat, was Du denkst.
Argumentiere sachlich und lasse auch andere Meinungen gelten. Beziehe Dich mit Deinem Kommentar auf das Thema des Artikels.
3. Fasse Dich kurz!
Niemand liest gerne Kommentare, die mehr als 50 Zeilen lang sind.
4. Deine Kommentare sprechen für Dich!
Bedenke, dass Dein Anliegen nicht rüberkommt, wenn es nicht einmal den elementaren Anforderungen an Stil, Form und Niveau genügt.
5. Vorsicht mit Humor und Sarkasmus!
Achte darauf, Deine sarkastisch gemeinten Bemerkungen so zu kennzeichnen, dass keine Missverständnisse provoziert werden.
Im Netz gibt es für diesen Zweck eine ganze Reihe von Symbolen; die gebräuchlichsten sind :-) und :-(