Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Parallel zum Umbau des ehemaligen Güterbahnhofs Moabit an der Siemensstraße zum Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) durch den Verein KUNSTrePUBLIK e.V. sollten sich ab April 2012 über 2 Semester Studenten der Kunsthochschule Berlin-Weissensee im Studiengang Raumstrategien mit dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, dem Stadtteil Moabit und dem Westhafen auseinandersetzen, indem diese Ortserkundungen, Exkursionen, Feldforschungen, performative Interventionen und anderen Raumstrategien vor Ort unternehmen. Neben der Thematisierung des materiellen Raums geht es bei dieser ortspezifischen Projektarbeit auch um die Erschließung und Auslotung der sozialen und diskursiven Situationen, die mit den städtischen Transformationsprozessen rund um das ZK/U einhergehen.
Vom 12.-15.07.2012 zeigen nun Studierende Arbeiten, die von April bis Juli entstanden sind und auf ganz unterschiedliche Weise von Moabit berichten und auf das Potential von Stadt als diskursivem und performativem Raum verweisen. Die künstlerischen Ergebnisse sind zu sehen und zu feiern:
Die Studierenden laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 12.07.2012, ab 19 Uhr im ZKU- Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstr. 27, 10551 Berlin-Moabit.
Ausstellungszeiten: 12.07., ab 19 Uhr bis Open End Party 13.07., 17-20 Uhr 14.07. , 14-18 Uhr 15.07. , 14-18 Uhr
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.