Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Der Polizeiabschnitt 33 ruft für die Zeit vom 1.-5. März 2010 zu einer Präventionswoche „Moabit gegen Einbrecher“ auf. Anlass ist eine aktuell beobachtete Steigerung an Wohnungseinbrüchen, die nicht nur den schon betroffenen BürgerInnen, sondern auch dem Präventionsbeauftragten Karl Bösel die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Über Öffentlichkeitsarbeit in den Lokalmedien und im direkten Kontakt mit den Bürgern will Bösel für vorbeugende Maßnahmen werben. Denn sicherungstechnische Maßnahmen einerseits und richtiges Verhalten und nachbarschaftliche Aufmerksamkeit können Einbrüche verhindern helfen.
Worauf es dabei zu achten gilt, will Bösel im Rahmen der Präventionswoche zusammen mit Kollegen in ausgewählten Straßen und Plätzen mit Informationsmaterialien und im direkten Gespräch mit den Bürgern erklären. Bei der Haustür fängt es an: "Halten Sie die Haustür geschlossen, prüfen Sie wer ins Haus will" rät Bösel. Nicht abgeschlossene Wohnungstüren erleichtern Einbrechern die Arbeit, deshalb der Rat "Schließen Sie auch beim kurzzeitigen Verlassen der Wohnung die Tür ab!" Ergänzend kommt als Rat hinzu, vor dem Verlassen der Wohnung auch auf das Schließen von Fenstern und Balkontüren zu achten.
Foto: www.polizei-beratung.de
So manche Wohnungstür bietet aber keinen wirklichen Schutz - ein Fußtritt gegen die Tür oder einfache Handgriffe reichen bei so mancher Tür, dass sie kein Hindernis mehr darstellt. Brachiale Gewalt, die viel Lärm verursacht, wendet kaum ein Einbrecher an. Wenn Sie aber im Haus verdächtiges wahrnehmen, gilt es über den Notruf 110 die Polizei zu informieren. Wer einen Einbrecher entdeckt, sollte sich ihm nicht entgegen stellen, sondern sofort die Polizei verständigen, ist deren Rat.
Sowohl zum eigenen vorbeugendem Verhalten, aber auch wie man mit wenig finanziellem Aufwand die Türen und Fenster der Wohnung technisch sicherer machen kann, darüber werden Bösel und Kollegen in verschiedenen Straßen und Plätzen in Moabit vor Ort informieren und die BürgerInnen für das Thema sensibilisieren. Schwerpunkttage hierfür innerhalb der Aktionswoche sind Montag, 1.3. und Donnerstag, 4.3.2010 – die personellen Kapazitäten begrenzen die zeitlichen Möglichkeiten. Aber auch z.B. beim Bürgeramt im Rathaus Tiergarten und bei den Vor-Ort Büros der Quartiersmanagement in Moabit werden Informationsflyer ausliegen, die über Einbruchsprävention informieren. Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Polizeiabschnitt 33, wo natürlich auch die Infoflyer ausliegen werden. Dort können Sie Ihre Fragen auch direkt an den Präventionsbeauftragten Karl Bösel stellen, der Ihnen konkrete Tipps zur Prävention gibt und neben dem Thema Einbruch auch zu anderen Feldern der Kriminalprävention Auskunft gibt, um gemeinsam für ein sicheres Moabit zu sorgen.
Erste Informationen gibt‘s auch im Internet: Die Berliner Polizei informiert zu verschiedenen Feldern des Eigentumsschutzes, und darunter auch zum Einbruchsschutz. Dort erfahren sie u.a., dass die Berliner Zentralstelle für Prävention auch einen Beratungsladen der Technischen Prävention am Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin-Tempelhof betreibt, der auch weitergehender zu technischen Schutzmaßnahmen berät. Eine weitere Informationsquelle im Internet ist die Webpräsens der zentralen Geschäftsstelle Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Karl Bösel wird aber auch die Kommentare auf MoabitOnline zur Präventionswoche gespannt verfolgen und sich in interessante Diskussionen intelligenter Bürger mit einbringen. Ansonsten ist er natürlich auch auf dem "konventionellen Weg" zu erreichen: Der Polizeipräsident in Berlin – Polizeiabschnitt 33 Präventionsbeauftragter: Karl Bösel Perleberger Straße 61A, 10559 Berlin Tel. (030) 4664 333040 und per mail.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.