Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Vor einem Jahr etwa kündigte MoabitOnline die Aufstellung von Sport- und Fitnessgeräten an der fast fertigen Joggingstrecke im Fritz-Schloß-Park an. Das dauerte dann noch ein bißchen, denn die Mittel des Programms Stadtumbau West (SUW) müssen regelmäßig über mehrere Jahre gestreckt werden. Anfang Juni weihte Mittes Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, die Strecke offiziell ein, nachdem bereits am Himmelfahrts-Wochenende der 1. Helmut-Böhm-Lauf des ASV erfolgreich gestartet war.
Da außer meiner Wenigkeit von MoabitOnline keine Presse zugegen war, entfielen langweilige Reden über Fördermittel und ähnliches und Gothe konnte gleich mit den Schülerinnen einer 4. Klasse der Kurt-Tucholsky-Grundschule zur Tat - sprich dem Einweihungslauf - starten. Kinder aus der Kita Rathenower Straße feuerten die Läuferinnen und Läufer lautstark an. Mädchen in die eine Richtung, Jungen in die andere Richtung. Nach nur wenigen Minuten waren die 1.100 Meter absolviert und die Kinder konnten sich erfrischen und mit Obst und Gemüse stärken, das der Kubu bereitsgestellt hatte.
Es folgte eine gemütliche Runde, bei der einige der 14 Sportgeräte ausprobiert werden konnten, was dem Stadtrat und Herrn Götte, Mitarbeiter des Grünflächenamtes, sichtlich Vergnügen bereitete.
Im Fritz-Schloss-Pak ist noch längst nicht alles fertig. Der Eingangsbereich von der Turmstraße mit der Minigolfanlage ist schon seit längerem in Arbeit und auch die beiden Spielplätze werden umgestaltet. Weitere Eingänge sollen verbessert werden und auch ein Aussichtsturm ist noch im Gespräch. Bis 2013 können Mittel des SUW eingesetzt werden, mal sehen wieweit sie reichen werden.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.