Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Beim Turnier treten 5er Mannschaften aus E-Jugend, G-Jugend, Männer, Frauen gegeneinander an. Die etwa 30 angemeldeten Teams bestehen aus Betriebs-, Freizeit- und Sportvereinsmannschaften aus dem Kiez und der näheren Region. Diese bunte Zusammensetzung verspricht viele spannende Wettkämpfe!
Zusätzlich ist ein Friedensfestival geplant mit einem bunten Rahmenprogramm bestehend aus Live-Musik, einer Tombola, bei der jeder Gewinner sein darf, Essbuden, Bewegungs- und Informationsmöglichkeiten, Kunst- und kulturellen sowie friedens- und gesellschaftspolitischen Beiträgen. Das Fest richtet sich an Alt und Jung. An verschiedenen Ständen stellen Vereine und Organisationen der Friedensbewegung ihre Arbeit vor und beantworten Fragen. Mit Hüpfburg, Seifenblasenkünstlern, Schubkarrenrennen und Kinderschminken kommen auch die Kleinen auf ihre Kosten. Auf der Bühne am Freitag und Samstagabend werden unter anderem die „bots“ aus den Niederlanden, der Singer-Songwriter „Frank Viehweg“ und die Berliner Bands „zwölfhalbe“ und „Wedge“ spielen. Das vollständige Programm wird ab dem 16.07.19 auf www.friedensturnier.berlin veröffentlicht.
Warum brauchen wir ein Friedensturnier? Täglich sehen wir die Auswirkungen von Kriegen und militärischer Gewalt in allen Gesellschaften und das menschliche Leid, auch durch die zunehmende Zahl der Geflüchteten, ist längst nicht mehr bloß eine nationale Angelegenheit. Diese Konflikte entzünden sich zunehmend auch auf Grund sich verändernder klimatischer Bedingungen, die zum Beispiel zu Ressourcenknappheit (zum Beispiel Wassermangel) führen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch bei uns spürbar, mehr Rüstungsausgaben werden den Klimawandel nicht umkehren!
Trotzdem plant die Bundesregierung, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung, also des Bruttoinlandsproduktes (das wären je nach Bemessungsgrundlage ca. 72 Milliarden Euro). So wurde es in der NATO vereinbart. Diese Pläne gefährden den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft, denn die Gelder fehlen besonders in Bereichen wie der Bildung, der Gesundheit, dem öffentlichen Verkehr, des Sozialen und anderen Gesellschaftsbereichen.
Was wollen wir erreichen? Wir fordern Kooperation statt Konfrontation! Veränderung beginnt im Kleinen, daher ist es unser Ziel die Sportlerinnen und Sportler mit friedenspolitischen Forderungen nach „Abrüsten“ zu erreichen, den olympischen Gedanken zu stärken und durch Sportdiplomatie zu einer Welt des Friedens beizutragen. Wir möchten den Gedanken verankern, dass Fußball und Sport nur im Frieden gedeihen können. Das Friedensturnier soll beitragen, den Friedensgedanken gesellschaftlich zu verbreitern und zu verankern. Über Informationsangebote, Dialog und Austausch im Rahmen dieses friedlichen Wettkampfs möchten wir Jedem die Möglichkeit bieten, gesellschaftspolitisch und bürgerschaftlich aktiv zu werden.
Abrüsten anstatt aufzurüsten ist ein wichtiger Schritt hin zu einer friedlicheren Welt. Wir möchten diese Forderung aktiv mit dem Turnier unterstützten, denn wer kickt, schießt nicht!
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.