Mit dem Chef im Bett – Was kann das neue MoaHotel?
Moabit hat ein neues, altes Hotel. Das MoaHotel hat sich von den Ketten des Franchise gelöst und will zu einem Anker des Kiezes werden. Aber ist das mehr als ein Marketing-Versprechen?
In der Zeit der kurzen Tage sind Straßen, Fenster und Läden schon früh beleuchtet. Viele Lichterketten sind dabei, oft formen sie einen Weihnachtsbaum, das soll Stimmung erzeugen und zum Einkaufen animieren. Gleich 12 solcher Lichterkettenbäume zieren die Fassade von Hertie an der Turmstraße, dazu noch zwei große Sterne, alles mit grünen Tannengirlanden unterlegt. Eine weitere Kette gelben Lichts schwingt sich über die ganze Breite des Hauses. Jetzt in der Dunkelheit ist das Hertie-Haus richtig hübsch, was man sonst ja nicht sagen kann.
Die neu gestalteten Schaufenster tun ihr übrigens zum feierlichen Gesamtbild. Farblich angepasst und geschmückt blicken die mannshohen Puppen auf die Passanten herab. Die stehen im Dutzend an der Bushaltestelle, vor den beleuchteten Fenstern sehen sie von gegenüber aus wie schwarze Scherenschnitte.
Diese Überdosis Weihnachtlichkeit lässt einen fast die Moabiter Realität vergessen, das ist beinahe schon zu viel. Aber trotzdem schön.