Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Die Beusselstraße ist nicht gerade bekannt als malerischer Ort, doch das Essen im neuen Sushi-Laden schmeckt extrem gut und macht schon beim Ansehen Appetit. Das junge Ehepaar Nguyen eröffnete am 1. September das kleine, auf den ersten Blick unauffällige NAGOYAHI SUSHI, um den Bewohnern der Umgebung die Schönheit asiatischen Essens nahe zu bringen. Fast künstlerisch in Farbe und Form aufeinander abgestimmte Dekors schmücken die Teller. Dieser Hang zur Eleganz leitet sich aus der Vorbildung der beiden sympathischen Inhaber aus Vietnam ab: Frau Nguyen lernte das Schminken und Frisieren für Hochzeiten in Tschechien und Herr Nguyen war Schüler des großen Sushi-Meisters aus dem bekannten Restaurant Maguro in London. Seit sechs Jahren wohnen beide in Berlin und haben Pläne: die Inneneinrichtung soll nach und nach attraktiver werden, vietnamesische Künstler werden an der Gestaltung beteiligt sein und auch die Speisekarte wird immer kreativer. Es gibt sowohl traditionelles als auch spezielles Essen wie die Dragon Rolls, Seawater Rolls oder Rucola in Reis sowie grünen Tee, Mangosaft und asiatisches Bier. In Planung sind zudem Mittagsangebote ab 4,90 € und der Lieferservice kann ab 10 € genutzt werden.
Text und Fotos: Uta Bräuer
NAGOYAHI SUSHI, Beusselstraße 72, geöffnet täglich von 11 bis 23 Uhr, Bestellungen unter 398 34 388 oder 0174 98 55 086
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