Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Mit diesem Motto startete Berlin Rikscha-Tours am Brandenburger Tor einen Tag vor Frühlungsanfang in die neue Saison. Wie in jedem Jahr gehen alle Einnahmen dieses ersten Tages als Spende an die Deutsche Krebshilfe.
Das Unternehmen aus der Lehrter Straße bietet regelmäßige Stadtrundfahrten mit den Rikschas zu verschiedenen Themen an. Ab April starten auch 3 mal wöchentlich Fahrradtouren am Hauptbahnhof. Fahrräder und Rikschas können auch ausgeliehen werden. Wer eine Rikscha leihen möchte, bekommt zuerst eine etwa einstündige Fahreinweisung, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Kenntnisreich wird den Gästen die Berliner Geschichte nahegebracht. Der Fahrspaß steht im Vordergrund. Die orginal chinesischen Rikschas bieten einen guten Rundumblick. Individuelle Absprachen sind möglich. Eine der vielen Angebote, die romantische Tiergartentour am besten im Mai durch den Rhododendron-Hain.
Mitbegründer der Firma sind Marcel Knur, Malte Leschner und Helmut Millan. Helmut Millan lebte lange Jahre in Moabit, er fährt seit 10 Jahren Rikscha und gründete vor 6 Jahren das Unternehmen. Zuerst waren die Räder in der Seydlitzstraße untergestellt, jetzt in der Lehrter Straße 25. Seit neuestem gibt es ein Büro und eine Garage bei der Berliner Stadtmission. Lesen Sie auch das Kiezportrait über Helmut Millan von Burkhard Meise.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.