Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Ich bin zwar schon relativ früh wieder gegangen, um meine vergrippte Tochter zu betüddeln, aber Spaß hat's gemacht - das Arbeitsessen auf dem "doppelten Boden". Angekündigt waren ein 4-Sterne-Koch und eine lange Tafel. Und irgendwie schwang mit, dass auch Arbeit eine Rolle spielen wird. Meine Fantasie vorher: wir werden alle an der langen Tafel sitzen und dann wird der Koch uns einspannen. Wir werden alle Zutaten schnippeln müssen, die dann in den großen Topf kommen und später gemeinsam verspeist werden. Aber da sieht man mal wieder! Meine Fantasie entspringt eindeutig der Vergangenheit. So war's nicht. Schließlich haben wir 2009! Mit dem Schnippeln lag ich zwar nicht falsch. Doch das wurde eher individuell erledigt. Wer wollte, konnte. Wer essen wollte, musste. Vielleicht gemäß dem alten Spruch: Wer essen will, soll auch arbeiten! Schnippeln der Zutaten möglichst klein, damit sie nicht zu lange mit dem Sieb in der siedenden Brühe gehalten werden mussten. Gute Ratschläge vom Koch inklusive. Danke Simone Zaugg und Pfelder! Hier geht's zur Beschreibung der Ausstellung.
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Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.
Jetzt kommt die Vielfalt der Welt nach Moabit. Eine Buchhandlung, geführt von der Literaturagentin Sharmaine Lovegrove. Die möchte den Verlagen zeigen, was sie falsch machen.
Man muss nicht gewinnen, um als Siegerinnen vom Platz zu gehen. Klingt nach einer Floskel, aber für den FSV Moabit ist es wahr. Die Frauenmannschaft hat gegen den männlich dominierten FC Bundestag verloren. Und halt auch nicht.