Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Zugegeben – der Standort ihres Geschäfts in der Beusselstraße 74 war noch nie beste Laufgegend. Dennoch kommen die Kunden gern zu ihr – schon wegen ihrer ansteckend fröhlichen, ideensprühenden Art. Und natürlich wegen ihrer Kreationen. Seit 2014 hat die in Dänemark geborene Brit Kjærulff ihren Laden »Merrill Design« in Berlin. Die Schmiedin und Schmuckdesignerin entwirft seit 2007 individuellen einzigartigen Schmuck, sie schmiedet Ringe, Ohrringe, Halsketten, Armbänder und Broschen aus Silber, Messing, Kupfer – Unikate, gefertigt mit sehr viel Liebe zu Details und Material. Doch in ihrem Geschäft geht es nicht nur um Schmuck, sondern generell um »handmade Danish Design«. Das Lädchen lockt mit einem kunterbunten Sammelsurium, das geradezu zum Stöbern einlädt: handgemachte Strickwaren, dänische Möbel aus Naturholz und bemalte Möbel, Gemälde, Spiegel, handgemachte Kissen … Doch damit ist leider bald Schluss. Denn Brit Kjærulff gibt nun, nach sechs Jahren, ihren Laden in Berlin auf und kehrt nach Dänemark zurück.
Wer dem Geschäft und Brit noch einmal einen Besuch abstatten will: Bis zum 1. April gibt es noch die Möglichkeit, handgefertigte Schmuckstücke im Laden zu erwerben! Wir drücken ein Tränchen weg und wünschen Brit alles Gute in der Heimat … Die Beusselstraße ist dann leider um einen wichtigen Farbtupfer ärmer. Einen Nachmieter für den ca. 100 Quadratmeter großen Laden gibt es indes noch nicht.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.