Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Die Sommerferien sind vorbei und gleich startet Klaus-Peter Rimpel mit der Dorotheenstädtischen Buchhandlung seine Veranstaltungsreihe "Moabiter Kriminale" schon im 11. Jahr. Vom 4. September bis zum 29. Oktober reiht sich eine Lesung an die andere. "Diesmal können Sie Küsse im Dunkeln erleben, in die Berliner Vergangenheit eintauchen - zu Lande und zu Wasser, einem alles andere als harmlosen Nachbarschaftsstreit beiwohnen. Sie werden zu zwei Gerichtsterminen vorgeladen, aus dem Blechnapf essen, mit uns in Moabit Anarchie ausrufen .. und in Schönheit sterben ...", schreibt er in seiner Einladung.
Den Beginn macht am 4. September die Ausstellungseröffnung mit gemeinsamem Suppelöffeln aus dem Blechnapf. "Freiraum hinter schwedischen Gardinen" zeigt Bilder von Inhaftierten der JVA Moabit, die unter Leitung der Künstlerin Gabriele Oehring vom Förderverein Hafthilfe Moabit e.V. entstanden sind. Die Ausstellung ist bis zum 27. September zu sehen.
Auf alle weiteren Veranstaltungen inklusive der Bootsfahrt "Krumme Touren" und der Termine im Saal 500 des Kriminalgerichts Moabit weisen wir im Veranstaltungskalender auf dieser Seite hin: 15., 19., 21. und 27. September, 6., 11., 13., 14., 21., 23., 25. und 29. Oktober.
Wie im vergangenen Jahr gibt es auch wieder einen Schreibwettbewerb für Jugendliche von 15 bis 20 Jahren. Das Thema ist frei wählbar, die Geschichte soll etwa 10 Minuten lang sein (als Hinweis: 12.000 Zeichen = 1.800 Wörter), sie soll etwas mit Moabit und mit Kriminellem zu tun haben und muss auf Deutsch geschrieben sein. Abgabe bis Ende Januar 2009 in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung.
Seit wenigen Monaten versucht eine junge Kneipenbesitzerin die Barlandschaft Moabits zu revolutionieren. Mit freundlichem Konzept und Strenge schafft sie ein Umfeld, das alle ansprechen kann. Sofern sie sich benehmen.
Seit letzter Woche fasten Musliminnen und Muslime auf der ganzen Welt. Abends wirken die Moabiter Restaurants jetzt festlicher denn je. Vielen Außenstehenden ist die Praxis des Ramadan fremd. Aber müssen sie deshalb so ignorante Fragen stellen?
Wenn Menschen ihr Platz in der Gesellschaft vorenthalten wird, müssen sie sich andere suchen. Die Kunstgruppe MoArts bietet genau diese Räume. Nun zeigt sie ihre Jubiläumsausstellung aus 15 Jahren Kreativität.